Gartengrillkamine

GartengrillkaminSie tragen klangvolle Namen wie "Milano", "Palma" oder auch "Montana". Meist sind sie der größte Stolz ihrer Besitzer. Die Rede ist von Garten- beziehungsweise Grillkaminen der neuen Generation, welche sowohl in der permanenten als auch in der temporären Variante angeboten werden. Durch ihre Bauweise bieten diese Kamine je nach Modell nicht nur mehr Platz für das Grillgut, sondern können auch als Feuerstelle genutzt werden.

Worauf kommt es beim Kauf an?
Ganz gleich, ob man ein Markenmodell aus dem Hause Buschbeck erwirbt oder auf ein preisgünstigeres Modell aus dem Baumarkt zurückgreift - es gibt mehrere Kriterien, nach denen ein Gartenkamin ausgewählt wird. Dabei spielen nachfolgende Komponenten eine Rolle:

- Zweck
- Optik und Qualität
- permanent oder temporär
- Preis

Kamin ist nicht gleich Kamin. Nicht alle Gartenkamine verfügen über eine Grillfunktion. Ebenso bieten nicht alle Gartengrillkamine gleichzeitig die Möglichkeit der Feuerstelle. Somit ist es angeraten, sich über den Zweck des Kamins Gedanken zu machen. Mit dem two-in-one-Kamin sind beide Nutzungen möglich. Weiterhin bestehen Unterschiede in den Befeuerungsarten (Holz, Holzkohle, Kohle usw.).

Hinsichtlich der Optik beziehungsweise der Qualität des Kamins sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Den meisten Spielraum bieten hier sogenannte Selbstbau-Kamine. Diese werden in Eigenregie und in der Regel massiv gefertigt. Gleichwohl können Kamine der unterschiedlichsten Optik fertig oder auch vormontiert käuflich erworben werden.

Permanent installierte Kamine sind meist massiv auf einem Fundament gebaut. Sie können aus Beton, Stahlbeton oder Ziegelsteinen bestehen. Temporäre Kamine bestehen hingegen aus Metall (Gusseisen). Diese Kamine sind tragbar und können somit nach der Benutzung wieder weggeräumt werden. Sogenannte Aztekenöfen sind hierfür ein bekanntes Beispiel.

Der Preis für den Gartenkamin richtet sich nach der Qualität und der Bauweise. Das Augenmerk sollte demnach nicht zwingend auf der Preisersparnis liegen. Die Betriebssicherheit ist in diesem Falle wichtiger. Dazu gehört eine saubere und feuerfeste Verarbeitung aller Teile.

Grillparty - Worauf ist zu achten?
Der Trend geht nach einigen Jahren wieder zurück zu den Basics. Demzufolge gibt für viele Menschen nichts Schöneres, als im eigenen Garten eine zünftige Grillparty zu feiern. Es ist nicht nur das gemütliche Beisammensein mit Freunden und Familienmitgliedern, sondern auch die Möglichkeit, das Essen unter freiem Himmel zu kochen. Nach der gemeinsamen Mahlzeit kann man unter Beachtung aller sicherheitsrelevanten Maßnahmen die wärmende Behaglichkeit des Feuers genießen.

Bei aller Vorfreude auf die Lagerfeuer-Romantik sollte man nie vergessen, dass der Kamin mit Feuer betrieben wird. Demnach ist es wichtig, dass genügend Löschwasser zur Verfügung steht. Auch Grillhandschuhe und feuerfestes Grillbesteck sollten vorhanden sein, um Verbrennungen zu vermeiden. Dass man einen Kamin nur mit dafür vorgesehenen Anzündern betreibt, sollte jedem Besitzer klar sein. Spiritus oder gar Benzin sind bereits aufgrund der schädlichen Dämpfe völlig ungeeignet. Darüber hinaus bergen solche Stoffe eine hohe Brand- und Explosionsgefahr.

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen
Auch wenn die Grillparty ausschweifend und der Wein gut war, ist es empfehlenswert, den Kamin soweit abzulöschen, dass keine Gefahr mehr davon ausgehen kann. Ebenfalls sollten Holz- und Kohlereste erst dann entfernt werden, wenn keine Glut mehr vorhanden ist. Darüber hinaus ist eine gründliche Säuberung des Grillrostes von Speiseresten angeraten.